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Unternehmer Talk: Jungwinzer Philipp König
Thursday, 6. June 2019, 19:00

 

New Work – New Wein

Philipp König hat mit nur 19 Jahren das väterliche Weingut übernommen und führt es nun mit einer klaren Strategie in die Zukunft. 

Philipp König absolvierte gerade zur Vorbereitung auf sein Weinbaustudium ein Praktikum auf einem befreundeten Weingut, als ihn die Nachricht vom plötzlichen Tod seines Vaters erreichte. Mit nur 19 Jahren übernahm er das Weingut Robert König. Der eigentliche Plan der Familie war eine geordnete Unternehmernachfolge, die nun zu einem Sprung ins kalte Wasser wurde. Mit nur wenig beruflicher Erfahrung führte er ab Februar 2016 zunächst noch mit Hilfe der Lebensgefährtin seines Vaters den Betrieb weiter. 

In seinem ersten Jahr 2016 galt es direkt einige weinbauliche Tücken dieses Jahrgangs zu meistern, was ihm hervorragend gelang. Kurz nach der Weinlese 2016 begann er dann sein Vollstudium neben der Führung des Weinguts. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung und die realistische, unvoreingenommene Betrachtungsweise des väterlichen Betriebes offenbarte ihm viele Schwächen und bekräftigte den Willen den Betrieb umzugestalten.

Die alte Herangehensweise vieler Winzer, die mehr intuitiv als geplant wirtschaftlich abläuft, ist der Grund, dass kleine Weinbaubetriebe vom Aussterben bedroht sind. 2017 sollte für Philipp das Jahr der Veränderung sein, denn in diesem Jahr übernahm er die volle Verantwortung für alle Aufgabenbereiche und führt nun das Weingut alleine. Ein auch unternehmerisch mutiger Schritt.

Seitdem gerät im Weingut einiges ins Rollen. Von der Produktion der Trauben über die Vinifikation und die Vermarktung werden viele Bereiche neu strukturiert, um sie für die Zukunft wettbewerbsfähig zu machen und das Weingut in die deutsche Spätburgunder-Spitze zurückzuführen. Er hat eine klare Vision und eine ausgearbeitete Strategie. Philipp arbeitet täglich aktiv an der Zukunftsfähigkeit seines Weinguts und überführt äußerst gelungen die Tradition in die Moderne. Dafür steht Philipp mit seinem Weingut und seinen Spätburgundern; eine neue Generation Winzer und Unternehmer, die mithilfe ausgearbeiteter Strukturen effektiv und ohne Selbstausbeutung den deutschen Weinbau vorantreiben und damit auch international wettbewerbsfähig sein werden. 

Weitere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung folgen 

 

 

Über das Weingut Philipp König

Als eines von ganz wenigen Weingütern in Deutschland die sich auf eine bestimmte Rebsorte spezialisiert haben, steht das Weingut Robert König für erstklassige Spätburgunder Rotweine aus Assmannshäuser Steillagen. Fern der Hauptstraßen, hoch über Assmannshausen und inmitten von Wald und Weinbergen gelegen, ist die Anfahrt zum Weingut mindestens so spannend wie die vielfältigen Rotweine, die das Potential und die Ausdrucksstärke deutschen Spätburgunders unter Beweis stellen.

Über Generationen hinweg wurde das Weinmachen an die Söhne der Familie König weitergegeben und unter Robert König wuchs das Weingut wie auch die Bekanntheit seines Namens deutlich.  Nach seinem plötzlichen und viel zu frühen Tod, übernahm Sohn Philipp König das Weingut und die Verantwortung für die Erzeugung der bekannten Weine aus dem Assmannshäuser Höllenberg, Assmannshäuser Frankenthal und Rüdesheimer Drachenstein. Überwiegend in Steil- und Hanglagen werden auf 7ha Rebfläche fast 95% Spätburgunder angebaut und durch Rebsorten wie Frühburgunder, Weißburgunder und Riesling ergänzt.

Getreu der Devise, dass tägliche Arbeit mit viel Fleiß glücklich macht, arbeitet Philipp König gerne in Steillagen - wie dem Assmannshäuser Höllenberg - und mit anspruchsvollen Burgundersorten - wie unserem Spätburgunder - welchen er auch umgangssprachlich und liebevoll seinen „Steilburgunder“ nennt.

 

Der Preis pro Person beträgt 49,00€ für Mitglieder und 65,00€ für Nicht-Mitglieder, inklusive Finger Food, Wein und Wasser.

 

 

Anmeldung hier

Veranstaltungort: Wirtschaftsclub Düsseldorf
Eine kostenlose Stornierung ist bis zu 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich, danach werden 80% des Gesamtpreises in Rechnung gestellt.
Nicht wahrgenommene Anmeldungen ohne Stornierung werden mit einer No-Show Gebühr von 100% des Gesamtpreises berechnet.

 

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